
Aderlass – traditionelle Therapie mit gezieltem Einsatz
Der Aderlass ist ein seit der Antike bekanntes Ausleitungsverfahren, bei dem eine definierte Menge Blut entnommen wird. In der modernen Medizin wird er nur noch bei bestimmten Erkrankungen gezielt eingesetzt.
In unserer Praxis erfolgt der Aderlass nach sorgfältiger ärztlicher Abklärung und ausschließlich dann, wenn er medizinisch sinnvoll ist.
Medizinische Anwendungsgebiete
Der Aderlass kann insbesondere bei bestimmten Erkrankungen eine wirksame Therapie darstellen, zum Beispiel bei:
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erhöhtem Eisenwert im Blut (z. B. Hämochromatose)
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bestimmten Formen der Blutverdickung
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ausgewählten Stoffwechselerkrankungen
Aderlass in der Frauenheilkunde
In der gynäkologischen Praxis wird der Aderlass nur in speziellen Fällen angewendet und spielt eine untergeordnete Rolle. Entscheidend ist immer eine individuelle medizinische Bewertung.
Ablauf der Behandlung
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Entnahme einer festgelegten Blutmenge unter ärztlicher Kontrolle
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Dauer in der Regel 15–30 Minuten
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anschließende Ruhephase empfohlen
Die Behandlung erfolgt unter hygienischen und medizinischen Standards, vergleichbar mit einer Blutentnahme.
Wichtige Hinweise
Der Aderlass ist keine allgemeine Standardtherapie und nicht für jede Patientin geeignet. Vor der Durchführung erfolgt immer eine ausführliche Beratung sowie eine Abklärung möglicher Risiken.
Individuelle Beratung
Ob ein Aderlass für Sie sinnvoll ist, klären wir gemeinsam in einem persönlichen Gespräch. Dabei stehen Ihre Sicherheit und eine evidenzbasierte Behandlung im Vordergrund.
Hinweis:
Der medizinische Aderlass ist keine reguläre Leistung der gesetzlichen Krankenkassen und wird daher als Selbstzahlerleistung angeboten.